Tschechisches Zentrum Berlin

Das Tschechische Zentrum in Berlin ist mit seinen vielfältigen Angeboten zur Förderung kultureller und wirtschaftlicher Kontakte zwischen Tschechien und Deutschland seit Jahren auch ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in unserer Hauptstadt Berlin. 

Am 7. April 2016 hatte das Tschechische Zentrum in Berlin zu einer Lesung mit anschliessendem Gespräch über den Roman „Wolke und Walzer“ des tschechischen Journalisten und Schriftstellers Ferdinand Peroutka eingeladen.  

Der Direktor des Zentrums, Dr. Tomas Sacher, moderierte die Veranstaltung. 

Der Roman „Wolke und Walzer“ von Ferdinand Peroutka verfolgt die Schicksale einiger Einwohner Prags, die während der deutschen Okkupation ihres Landes von 1939 bis 1945 durch die „Hölle“ gehen müssen. 

So wie auch Ferdinand Peroutka, der selbst im KZ Buchenwald interniert war. 

Der Elfenbein Verlag aus Berlin hat den Roman im vergangenen Jahr erstmals in einer deutschen Übersetzung herausgegeben.  

Die Berliner Übersetzerin Mira Sonnenschein las kurze Abschnitte aus dem Roman.  

Weitere Einblicke in das Leben und das vorwiegend journalistische Schaffen Ferdinand Peroutka’s gab in der Diskussion Martin Groman, Vorsitzender der Ferdinand Peroutka Vereinigung in Prag als profunder Kenner. 

Die FAZ nannte das Buch „einen beeindruckenden Jahrhundertroman“, die Süddeutsche Zeitung titelte der „erste große Roman über die Zeit der deutschen Okkupation und die Schicksale der Verschleppten und Ermordeten“. 

Der frühere tschechische Präsident Vaclav Havel nannte ihn einen der besten tschechischen Romane.

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Kommentare: 1
  • #1

    Major Duhart (Samstag, 04 Februar 2017 22:45)


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